Erste Arbeitswoche und Wochenende in Osaka

Sorry, der Eintrag hat sich etwas verspätet… 😛 

Habe nun meine erste Arbeitswoche in Japan hinter mir und muss sagen, ich mir das Ganze ein ganzes Stück stressiger vorgestellt habe. Die Arbeit ist hier doch sehr entspannt. Der Tag beginnt damit, dass die Klienten nach und nach ankommen, hierbei holt man diese dann von den von WING organisierten Bussen ab und trägt diese zu ihrem (teilweise fest zugewiesenen) Platz. Nach dem die Leute angekommen sind, werden erst einmal die gesundheitlichen Daten wie Temperatur, Puls und Sauerstoffsättigung gemessen und in eine Datenbank eingetragen, eine Arbeit, welche ich mittlerweile schon selbstständig erledigen kann. Danach kommt es zum Toilettengang, hierbei werden manche Klienten auf die Toilette begleitet, während man bei anderen die Windel wechselt, auch diese Arbeit ist soweit kaum mehr ein Problem für mich. Das einzige was in mir noch ein gewisses Unbehagen auslöst, sind die Magensonden, welche bei der späteren Tätigkeit dem Mittagessen nicht übernehmen muss, nein aufgrund von fehlender Lizenz nicht einmal übernehmen darf! Beim Essen kommt Abwechslung ins Spiel, es wird an einem Tag der Woche zum Beispiel von der Einrichtung selbst gekocht, während man an einem anderen wiederum Essen bei einem Lieferservice bestellt. Manchen Klienten wird hierbei das Essen mit der Schere zerkleinert, welches ihnen anschließend gegeben wird. Nach dem Essen habe ich Mittagspause, in welcher ich des Öfteren in einen nahegelegenen Supermarkt gehe um zu Essen (Auf Dauer nicht gerade billig… ich sollte mir vielleicht angewöhnen selbst Essen für die Arbeit mitzunehmen). Nach meiner Mittagspause erfolgt eine Gruppenaktivität, welche meist gemeinsames Singen oder Basteln ist. Im Anschluss werden nach einem erneuten Toilettengang auch schon die ersten Klienten von den Bussen abgeholt. Ab hier helfe ich erneut bei der Vorbereitung der Klienten für das Abholen -> Schuhe anziehen, ihre Sachen zusammenpacken und letztlich in ihren Rollstuhl setzen. Zu guter Letzt wird dann die komplette Einrichtung gereinigt, gesaugt, Geschirr gewaschen und samstags noch einige Dinge desinfiziert und gewischt. Bezüglich der Problematik der Sprachbarriere muss ich mir dank Eines gut englisch sprechenden Mitarbeiters bezüglich der Arbeit keine Gedanken machen, dennoch fühlt man sich nicht besonders sicher dabei, die anderen nur durch Sprachfetzen und Kontext zu verstehen. Nichts desto trotz scheint sich meine Sprache durch die Arbeit zu verbessern, man kann sich durch so manch bekannt vorkommende Grammatikstruktur (und teilweiße Google Übersetzer) nach und nach Vokabular aufbauen. Am Wochenende war ich zusammen mit meiner Kontaktperson und einigen ehemaligen Freiwilligen von vorletztem Jahr, welche gerade noch einen Urlaub hier machen, Essen. All you can eat mit so viel Alkohol wie man trinken möchte 😛 Das Essen war wieder mal hervorragend! Anschließend gingen wir nach einem All you can Drink Karaoke und nach einem weiteren Dosengetränk aus einem der vielen Convenience Stores, als Gruppe in einen Nachtclub; Ein witziger Abend, mit Kopfschmerzen am nächsten Morgen… Den darauffolgenden Sonntag verbrachte ich aufgrund meines kleinen „Hangovers“ damit nichts wirklich Produktives zu tun. Wiederum wurde ich am Montag (Ich habe Sonntag und Montag frei..) spontan erneut von den ehemaligen Freiwilligen besucht, mit welchen ich dann noch in einem Supermarkt und anschließend in einem Secondhandstore am „thriftshoppen“ waren. Habe jetzt eine neue Jacke… 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.